Derselbe Satz, fünffacher Preis. Warum?
So oft wird in Deutschland danach gesucht — monatliche Google-Suchen: „website erstellen lassen" 3.600, „website erstellen kosten" 1.000, „website kosten" 880, „homepage erstellen lassen" 720, „was kostet eine website" 590. Quelle: DataForSEO, Deutschland, Juli 2026.
Und der Markt ist 2026 gekippt: Der durchschnittliche Freelancer-Stundensatz im DACH-Raum fiel erstmals seit Beginn der Erhebung — von 104 € auf 103 €, in der Software- und Webentwicklung liegt er mit 91 € am unteren Ende. Der monatliche Projektumsatz sank um rund 17 % (8.022 € → 6.653 €). Für dich heißt das: Verhandlungsposition so gut wie seit Jahren nicht — aber auch mehr Anbieter, die unter Druck zu billig anbieten und mitten im Projekt aufhören. Quelle: freelancermap Freelancer-Kompass 2026.
Dahinter ein realer Bedarf: Erst 69 % der deutschen Unternehmen haben überhaupt eine eigene Website (Destatis, 2023) — 2015 waren es 58 %. Und wer eine hat, verliert oft an der Ladezeit: 53 % der Handynutzer springen ab, wenn eine Seite länger als 3 Sekunden lädt (Google). Eine Website ist kein Deko-Kauf, sondern Infrastruktur.
Die kurze Antwort: 3 Wege, 3 Preisklassen
Es gibt im Kern drei Wege zu einer Website — und der Preisunterschied ist riesig, aber logisch. Du bezahlst entweder mit Geld oder mit deiner Zeit:
- Wix, Jimdo, IONOS, Squarespace
- schnell & billig — aber Baukasten-Look
- kostet vor allem deine Zeit
- gehört dir nie ganz (Lock-in)
- individuell, deins, wartbar
- Stundensatz Ø 91 €/h (Web-Entwicklung)
- kleine Business-Site: 2.000–6.000 €
- Festpreis möglich, transparent
- Team, Prozess, Skalierung
- mittlere Website: 8.000–25.000 €
- Shop / individuell: 15.000 €+
- für kleine Firmen oft zu groß
Merksatz: Der Baukasten ist am billigsten in Euro, aber am teuersten in deiner Zeit. Die Agentur ist umgekehrt. Für die meisten kleinen Firmen liegt der ehrliche Punkt dazwischen.
Der Rechner: was deine Website kosten würde
Sechs Fragen, dreißig Sekunden. Der Rechner nutzt die Marktspannen aus diesem Artikel — er verkauft dir nichts und schickt nichts weg, alles läuft in deinem Browser. Am Ende steht eine ehrliche Spanne, die laufenden Kosten und wie lange es realistisch dauert.
Was der Rechner nicht kann: er weiß nicht, wie gut deine Texte sind. Das ist in der Praxis der größte Preistreiber — eine Seite mit fertigen, klaren Texten kostet regelmäßig ein Drittel weniger als dieselbe Seite, bei der jemand erst herausfinden muss, was du eigentlich anbietest.
Preis nach Website-Typ
Unabhängig vom Weg richtet sich der Preis vor allem nach dem Umfang. Diese Spannen für „erstellen lassen" sind belastbar, weil sich mehrere unabhängige Agentur-Preisratgeber decken (Stand 2026):
Was den Preis wirklich treibt
Warum kostet dieselbe „Website" mal 1.500 und mal 15.000 €? An diesen sechs Stellschrauben — und jede kostet echtes Geld:
- Seitenzahl — jede zusätzliche Unterseite 300–800 €.
- Design-Individualität — fertiges Template 500–2.000 €, komplett individuelles Design 2.000–8.000 €+. Das Design allein macht 25–40 % der Gesamtkosten aus.
- Funktionen — Kontaktformular 100–300 €, Blog +500–1.500 €, Terminbuchung 500–2.000 €, Login-/Mitgliederbereich 1.000–3.000 €, Shop-Anbindung +5.000–12.000 €.
- Content — professionelle Texte 150–500 € pro Seite, ein Fotoshooting 500–2.000 €. Steckt oft nicht im Angebot und ist der häufigste Nachtrag.
- SEO-Fundament — Basis 500–1.500 €, umfassend 2.000–5.000 € (einmalig, bei der Erstellung).
- Mehrsprachigkeit — je nach Umfang +50–80 % auf den Gesamtpreis.
Faustregel: Frag beim Angebot immer, was nicht drin ist. Texte, Fotos, SEO und die zweite Sprache sind die häufigsten Nachträge.
Die laufenden Kosten, die fast alle vergessen
Der Kaufpreis ist nur der Anfang. Eine Website will betrieben werden — hier die realen Dauerkosten in Deutschland:
Versteckte Kosten & die drei teuren Fallen
Drei Dinge kosten dich später am meisten — und stehen in keinem Angebot:
- Der Dumping-Preis. Eine „komplette professionelle Website" für unter 1.500 € ist ein Warnsignal. Die Kosten wandern in Nachträge, Premium-Templates, Transaktionsgebühren — oder in eine Qualität, die du in einem Jahr komplett neu machst.
- Der Baukasten-Lock-in. Wix, Jimdo & Co. sind geschlossene Systeme. Kündigst du, kannst du die Website nicht mitnehmen — du fängst woanders bei null an. Du mietest, du besitzt nie.
- Die Agentur-Geiselhaft. Manche Agenturen behalten Domain, Hosting und die Dateien „bei sich". Willst du wechseln, gehört dir nichts. Frag vor dem Kauf: Gehören mir am Ende Domain, Code und Design?
Die wichtigste Frage überhaupt: Wem gehört die Website am Ende? Ist die Antwort nicht eindeutig „dir", ist der Preis fast egal.
Der ehrliche Mittelweg: Festpreis statt Angebots-Lotterie
Zwischen dem günstigen Baukasten (den du selbst pflegst und der dir nie ganz gehört) und der teuren Agentur gibt es einen dritten Weg — und so arbeite ich selbst: ein klarer Festpreis statt einer Angebots-Lotterie. Du weißt vorher, was es kostet. Kein Stundenzähler, keine Überraschung am Ende.
Impressum, DSGVO-Setup, SSL, schnelle selbst-gehostete Schriften und Basis-SEO sind immer dabei — und am Ende gehört die Website dir: kein Lock-in, keine Geiselhaft. Als Kleinunternehmer (§ 19 UStG) rechne ich ohne Mehrwertsteuer ab. Deinen konkreten Preis bekommst du nicht aus einer Tabelle, sondern zugeschnitten — im kostenlosen Audit.
Und ein Zuschuss vom Staat? Ehrlich: Die großen Bundesprogramme für Website und Digitalisierung sind ausgelaufen — go-digital und Digital Jetzt nehmen keine Anträge mehr an. Regional gibt es noch etwas (z. B. Digitalbonus Bayern bis 7.500 €); in Baden-Württemberg läuft die Digitalisierungsprämie nur noch als Darlehen.
Heißt für dich: Verlass dich nicht auf einen Zuschuss — kalkuliere die Website so, als zahlst du sie selbst. Was aktuell wirklich für dich drin ist, prüfst du in 3 Minuten im kostenlosen Fördercheck. Quellen: Destatis, BMWK, Digitalbonus.Bayern, L-Bank, 2023–26.
Woran du einen fairen Preis erkennst
- Der Preis ist aufgeschlüsselt — nicht eine runde Zahl aus dem Nichts.
- Texte, Fotos, SEO und Sprachen sind klar drin oder klar draußen — keine versteckten Nachträge.
- Die laufenden Kosten stehen dabei — nicht nur der Kaufpreis.
- Am Ende gehören dir Domain, Code und Design.
- „Alles komplett" für unter 1.500 € macht dich misstrauisch, nicht glücklich.
Eine Website ist kein Zettelpreis, sondern eine Entscheidung: Geld, Zeit oder Kontrolle — eins davon gibst du immer. Der faire Anbieter macht transparent, welches. Der teure versteckt es.
Die Pflicht, die seit Juni 2025 gilt — und fast keiner einpreist
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es verpflichtet Unternehmen, digitale Dienstleistungen für Endverbraucher so anzubieten, dass Menschen mit Behinderung sie ohne fremde Hilfe nutzen können. Gemeint sind nicht nur Onlineshops: Auch eine Buchungsstrecke, ein Kundenkonto oder der Weg zur Dienstleistung über die Website fallen darunter, wenn sie sich an Verbraucher richten.
Betrifft dich das — und was kostet es?
Für den Preis heißt das zwei Dinge. Erstens: Wenn du unter die Pflicht fällst, ist Barrierefreiheit keine Zusatzoption, die man später dazukauft — sie gehört ins Grundgerüst, sonst zahlst du sie zweimal. Zweitens: von Anfang an mitgebaut kostet sie realistisch 10–20 % Aufschlag. Nachträglich in eine fertige Seite eingebaut wird sie regelmäßig teurer als die Seite selbst, weil Struktur, Kontraste und Bedienlogik neu gemacht werden müssen.
- Alles per Tastatur bedienbar, sichtbarer Fokus, logische Reihenfolge
- Kontraste, die auch am Handy in der Sonne lesbar sind (4,5:1 für Text)
- Echte Alternativtexte für Bilder, Beschriftungen an Formularfeldern
- Fehlermeldungen, die sagen, was zu tun ist — nicht nur, dass etwas rot ist
- Eine Erklärung zur Barrierefreiheit auf der Seite
Ehrlich dazu: Ich bin kein Anwalt und das hier ist keine Rechtsberatung. Ob du konkret unter die Pflicht fällst, hängt an deinem Angebot und deiner Unternehmensgröße — im Zweifel fragst du deine IHK, die dazu kostenlos berät.
Wie lange dauert das eigentlich?
Die zweite Frage nach dem Preis — und die, an der die meisten Projekte kippen. Nicht weil jemand langsam baut, sondern weil auf Inhalte gewartet wird. Realistische Dauer für eine kleine Unternehmensseite mit Freelancer, wenn du beim Material mitziehst:
Was du liefern musst — die Liste, die den Preis entscheidet
Der größte Hebel auf deinen Preis liegt nicht beim Anbieter, sondern bei dir. Jede Position auf dieser Liste, die du nicht hast, wandert als Aufwand in die Rechnung — oder als Wartezeit in den Kalender.
- Ein Satz, was du anbietest und für wen. Wenn der fehlt, bezahlst du jemanden dafür, ihn zu finden.
- Texte je Seite — auch grob. Roh ist besser als leer.
- Bilder in echter Auflösung. Handyfotos vom Team schlagen jedes Stockfoto; Stock kostet Geld und Vertrauen.
- Logo als Vektor (SVG, EPS oder AI). Ein JPG vom Logo ist ein Preistreiber.
- Zugänge: Domain, Hosting, Google-Konten. Fehlende Zugänge sind der häufigste Launch-Verzug.
- Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung — meist vom Anwalt oder Generator, nicht vom Webdesigner.
- Eine Person, die entscheidet. Drei Meinungen ohne Entscheider sind die teuerste Position im Projekt.
Faustregel: Wer alle sieben Punkte am Tag eins liefert, zahlt regelmäßig ein Drittel weniger als jemand mit demselben Umfang, bei dem alles erst im Projekt entsteht.
Unsicher, was deine Website kosten sollte?
Schick mir deine Seite oder dein Vorhaben — ich sage dir ehrlich, was ein fairer Preis wäre, welche laufenden Kosten du einplanen musst und was ich an deinem jetzigen Auftritt zuerst reparieren würde. Kostenlos, innerhalb von 48 Stunden.
kostenloses website-audit starten →Ich baue Websites zum Festpreis — transparent, und am Ende gehören sie dir.
Website-Kosten, kurz erklärt.
Was kostet eine Website 2026 in Deutschland?
Es kommt auf den Weg an. Selbst mit einem Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS): 9–40 € pro Monat für eine seriöse Business-Stufe. Von einem Freelancer erstellen lassen: etwa 800–8.000 €, eine kleine Business-Website typisch 2.000–6.000 €. Von einer Agentur: 3.600–18.000 € für eine KMU-Website, 8.000–25.000 € für eine mittlere Unternehmenswebsite. Deinen konkreten Preis bekommst du im kostenlosen Audit.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Beim Freelancer kostet eine kleine Business-Website meist 2.000–6.000 €, bei einer Agentur 3.600–18.000 €. Der Preis hängt an Seitenzahl, Design-Individualität, Funktionen, Content und SEO. Ein durchschnittlicher Freelancer-Stundensatz liegt 2026 laut Freelancer-Kompass<\/a> bei 103 €/Stunde; Webentwicklung rund 92 €, Webdesign rund 75 €.
Wie viel kostet eine Website im Monat?
Eine kleine, selbst verwaltete Website kostet rund 10–30 € pro Monat an reinen Fixkosten (Domain plus Einstiegs-Hosting, SSL kostenlos über Let's Encrypt). Übernimmt ein Profi die Pflege — Updates, Backups, Sicherheit, kleine Änderungen — sind es realistisch 60–250 € pro Monat. Ein Baukasten liegt bei 9–40 € pro Monat.
Was kostet eine professionelle Website?
Eine professionell erstellte Unternehmenswebsite kostet in Deutschland meist 3.000–25.000 €, je nach Umfang: eine Visitenkarten-Website 3.000–12.000 €, eine mittlere Website mit 10–20 Seiten 8.000–25.000 €. „Professionell" heißt vor allem individuelles Design, echte Texte, DSGVO-konform, technisch schnell und bei Google auffindbar — nicht ein teureres Template.
Baukasten wie Wix oder erstellen lassen — was ist besser?
Ein Baukasten ist am günstigsten in Euro (9–40 €/Monat), aber am teuersten in deiner Zeit — und du besitzt die Seite nie ganz, ein Export ist meist unmöglich (Lock-in). Erstellen lassen kostet einmalig mehr, liefert aber individuelles Design, bessere Technik und — bei einem fairen Anbieter — das Eigentum an der Website. Für einen schnellen ersten Auftritt reicht ein Baukasten; wer verkaufen und wachsen will, fährt mit einer erstellten Seite besser.
Warum sind die Preise so unterschiedlich?
Weil „Website" alles meint — vom 15-€-Baukasten bis zur 18.000-€-Agenturlösung. Der Preis richtet sich nach Umfang, Design-Individualität (oft 25–40 % der Kosten), Funktionen, Content, SEO-Fundament und laufender Betreuung. Ein Preis unter 1.500 € für eine komplette professionelle Website ist ein Warnsignal: Die Kosten wandern dann in Nachträge, Gebühren oder in Qualität, die du bald neu machst.
Muss meine Website barrierefrei sein?
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das BFSG. Betroffen sind digitale Dienstleistungen für Endverbraucher — Onlineshops, Apps, Buchungsstrecken, Kundenkonten. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen: unter 10 Beschäftigte und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz. Verstöße können mit bis zu 100.000 € Bußgeld geahndet werden, dazu kommen Abmahnungen. Von Anfang an mitgebaut kostet Barrierefreiheit 10–20 % Aufschlag, nachträglich meist mehr als die Seite selbst. Keine Rechtsberatung — im Zweifel die IHK fragen, die berät kostenlos.
Wie lange dauert es, bis meine Website online ist?
Für eine kleine Unternehmensseite mit 3–7 Seiten realistisch 4–8 Wochen: Briefing 3–5 Tage, Design 1–2 Wochen, Inhalte 1–4 Wochen, Umsetzung 1–2 Wochen, Technik und Recht 2–4 Tage, Korrekturen und Launch 3–5 Tage. Der Engpass sind fast nie Design oder Bau, sondern die Texte und Bilder. Wer sein Material am Tag des Briefings fertig hat, ist oft in der Hälfte der Zeit online.
Was kostet die Betreuung nach dem Launch?
Laufend fallen an: Hosting 120–600 € im Jahr, Domain 10–20 €, SSL in der Regel kostenlos über Let's Encrypt, Wartung und Updates 480–1.440 € im Jahr. Wer zusätzlich Inhalte und SEO betreuen lässt, liegt bei 500–3.000 € im Jahr aufwärts. Wichtig ist nicht der Betrag, sondern dass jemand zuständig ist: Eine Seite ohne Updates ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko, kein Marketinginstrument.
Gehört mir die Website am Ende wirklich?
Nur wenn es im Angebot steht. Frag vor der Unterschrift drei Dinge ab: Bekommst du alle Zugänge (Domain, Hosting, CMS, Analytics)? Bekommst du die Nutzungsrechte an Design und Code, schriftlich? Und läuft die Seite auf Standard-Technik, die auch jemand anderes weiterpflegen kann? Wer bei einer dieser Fragen ausweicht, verkauft dir keine Website, sondern eine Abhängigkeit — und die wird beim Wechsel teuer.
Stand: Juli 2026. Preise für Websites schwanken stark nach Anbieter, Region und Umfang — die genannten Spannen sind Marktrichtwerte, kein Angebot. Quellen für die Zahlen u. a.: DataForSEO (Suchvolumen Deutschland, Juli 2026); freelancermap „Freelancer-Kompass 2026" (Stundensätze); Destatis / Statista (IKT-Erhebung 2023, Anteil Unternehmen mit Website); offizielle Preisseiten von Wix, Jimdo, IONOS, Squarespace, Shopify; Agentur-Preisratgeber (u. a. alunah.de, tricks.de, kkmmedia.de, adfera.de); Google / Think with Google (mobile Ladezeit). Förderstatus: BMWK-Projektträger, Digitalbonus.Bayern, L-Bank Baden-Württemberg. Illustrationen mit KI erzeugt.
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